Der Artikel macht klar, dass Print-on-Demand z.T. die gleichen Anforderungen stellt wie digitale Archivierung. Metadaten-Standards sind erforderlich (z.B. das Open Archives Protocol for Metadata Harvesting, OAI), damit "homogen" auf die Primärdaten, öfters in heterogenen Systemen vorliegend, zugegriffen werden kann. Der Dokumentenaustausch stellt ausserdem Qualitätsanforderungen bezüglich Formate. Das PDF-Format weist gerade in diesem Zusammenhang gute und praktikable Eigenschaften auf. Doch ist die Konversion in das PDF-Format nicht immer fehlerfrei oder kann sie strikt genommen ohne "vorgeschaltete gründliche Kontrolle" (353) vonstatten gehen.
Zwar ergaben Testreihen, "dass der überwiegende Teil der Dokumente [nach der Konversion] korrekt war und problemlos auf allen Systemen geöffnet und gedruckt werden konnte" (352). Fehlerquellen wurden aber ebenfalls aufgedeckt. Genannt werden das nicht Eingebettetsein aller möglichen Schriften (fonts im PDF-Tool), das Vorhandensein von Sicherheitseinstellungen und Benutzungsbeschränkungen, das Fehlen von Bildern und die Wiedergabe von Korrektur-Resten im Originalformat (z.B. vom Korrekturmodus in Word). Auch Kompatibilitätsprobleme durch Wechsel der PDF-Versionen traten offenbar an den Tag.