Mikroverfilmung und elektronische Archivierung


Rudolf Gschwind: Digitale Archivierung von fotografischen Sammlungen

Arbido, 17 (2002), Nr. 6 (Juni), S. 14 - 15

Rezensent Peter Toebak

Der Autor fasst die wesentlichen Punkte einer sehr lesenswürdigen Publikation über die Langzeitarchivierung digitaler Bilder zusammen, welche er mit Lukas Rosenthaler vor kurzem erstellt hat. Informationsverluste können auf vielen Ebenen stattfinden: unzureichende Metadaten, unverständliche Dateiformate, unlesbare Datenträger-Formate, altmodische Lesegeräte und beschädigte oder veraltete Medien als physische Objekte. Dabei ist festzuhalten, dass der Informationsverlust im Normalfall vollständig wird, sobald auf einer der Ebenen unseriös gehandelt wird. "Es gibt in der digitalen Domäne keinen kontinuierlichen Zerfall" (14).

Die Metadaten haben grundlegende Bedeutung. Sie werden auf drei Kategorien verteilt: beschreibende Metadaten, administrative oder Ordnungsmetadaten und Strukturmetadaten (für komplexe Objekte). Die Qualitätsansprüche bei der Digitalisierung des fotografischen Bildmaterials sind bezüglich Scannen (als "Brücke" zwischen der analogen und numerischen Welt), Metadatierung und Qualitätskontrolle hoch.

Nach Lesen des vollständigen Berichts, der unter http://www.zivilschutz.ch zu finden und herunter zu laden ist (Navigation: KGS, Publikationen), wird deutlich, dass: