Es werden drei Methoden präsentiert, um Fotokollektionen sachgerecht zu konservieren und lagern. Die Vor- und Nachteile jeder Methode werden angesprochen. Sie haben zunächst mit dem Vermeiden von Mikroklimata (in den Polyestertaschen), dem Ausschluss von Licht (mittels Aussenschachteln) und der horizontalen Lagerung zu tun.
Weitere praktische Hinweise:
Der Artikel betont, dass fotografische Kollektionen zusammenbleiben müssen, weil die Gesamtheit den Kontext und damit den Mehrwert für die Teilelemente bildet. Dieser archivische Grundsatz ist korrekt. Andere ebenfalls wichtige Aspekte, wie die Bewertung-im-Voraus der Bestandsteile und die Sicherungs- bzw. Substitutionsverfilmung der Originalobjekte, bleiben leider unbesprochen. Dafür wird aufgezeigt, wie die überlieferte Signatur auf einfache Weise gehandhabt werden konnte (Kopien der ursprünglichen Etiketten).
Die Kollektion von Daniel Spoerri befindet sich in der Schweizer Landesbibliothek und enthält 13.000 bis 14.000 Fotografien, Diapositive, Negative, Papierdokumente und Skizzen. Sie dokumentiert das Oeuvre dieses Schweizer Künstlers und war ursprünglich in Plastikmäppchen vertikal gelagert in Aktenordnern.