Die Deutsche Bilbliothek fängt mit der Sammlung von Internet-Publikationen (zuerst Dissertationen und Habilitationen), insgesamt mit Formal- und Sacherschliessung, an. Es ist auch für Archivare und Schriftgutverwalter interessant zu wissen, wie dieses Institut die technisch-physischen Aspekte des Projekts bewältigen will. Immer mehr Behörden produzieren nämlich auf internen und externen Websites/Homepages auch Schriftgut, das bewertet und zum Teil aufbewahrt werden muss.
Die gängigen Datenformate werden in zwei Gruppen gegliedert: Gruppe A für die Archivierung (Migration) und Gruppe B für die Präsentation. Die Kombination von SGML oder XML (Gruppe A) und PDF (Gruppe B) verspricht bezüglich CI-Texte das beste Ergebnis, was allerdings eine doppelte Datenhaltung impliziert. Daneben sind selbstverständlich noch TIFF-Files für die Aufbewahrung der NCI-Dateien (nicht intelligente Text- und Bild-Dateien) vorzusehen.
Die Speicherung der Netzpublikationen erfolgt auf Festplatten. Für die Langzeitkonservierung werden CD-ROMs oder deren Nachfolgeprodukte vorgeschlagen.